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August 2005

 

Die Südtiroler Freelance-Tester Sepp und Andi haben das Testzentrum kurz und heftig besucht.

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Sepp und Andi in Aktion (Foto: Sepp)

 

Die beiden haben sich einer sehr speziellen Aufgabe gewidmet. Ihr Ziel war das für grosse Höhen am besten geeignete isotonische Getränk zu finden. Ihr könnt euch vorstellen welche Energie diese Testreihe erforderte. Kistenweise haben wir auf den Rücken der Esel die Getränke in ein Basislager transportiert. Die beiden haben wochenlang getrunken und getestet und getrunken und . . . .

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Die Südtiroler Sepp und Andi beim trinken und testen (Foto: Sepp)

 

Aus ihren Berichten geht eine lokale Biermarke eindeutig als Testsieger hervor. Trotz dieser grossen Anstrengungen haben sie noch einige Berge bestiegen. Unter anderem gelang eine sehr schnelle Begehung des „Huascaran Sur“ (6768 m). Der Anstieg erfolgte über die Route „The Shield“ oder auch „Escudo“ genannt ( 1000 m Wandhöhe, D+ ). Das Team durchstieg die Route vom Basecamp (4150 m) zum Gipfel und zurück in nur 15 (in Worten : fünfzehn) Stunden (siehe auch „News aus der Cordillera Blanca – Peru 2005 auf www.climbing.de ).

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Andi im Aufstieg durch die Route „Escudo“ am Huascaran-Südgipfel (Foto: Sepp Reichsiegl)


Nachtrag – tragischer Weise verunglückte Andi tödlich im Dezember 2006 beim Bergsteigen in Österreich.

Cheftester Marko Howorka (er wird jetzt „Don Marco“ genannt) steckt alle Energie in seinen neuen Aufgabenbereich. Im August hat er sich den Acessoirs wie Sonnencreme, Mützen und Sonnenbrillen gewidmet. Im Laufe dieser Testreihe hat er den Chopicalqui (6300 m) bestiegen.

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Don Marco im Hochlager am Chopicalqui (Foto: Marko Howorka)

 

Nach zwei Monaten aufreibender Testarbeit hat er um Urlaub gebeten und ist in den Süden Perus gereist. Aus seinen e-mails ist zu entnehmen, dass er nun dieses herrliche Land entdeckt und die Bevölkerung in intensiven Gesprächen kennenlernt.

Obwohl wir uns hier in erster Linie dem alpinen Bereich widmen haben wir dafür gesorgt, dass sich im Testzentrum auch alle „Felsfixierten“ fithalten können. Was ein moderner Felskletterer heute braucht ist auf jeden Fall eine „Slackline“. Wir haben im Garten eine herrliche, zehn Meter lange Line mit der atemberaubenden Höhe von einem Meter und zwanzig Zentimetern errichtet.

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Slackline-König Ricardo aus New York (Foto: Marko Howorka)

 

Was natürlich in keinem Testzentrum fehlen darf ist eine fette Boulderwand. Bis tief in die Nacht wurde genagelt, geschraubt und gemessen. Marko hat sich als Meister des geraden Schnitts mit der Handsäge hervorgetan. Alles Handarbeit von höchster Präzision.

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Ösi stellt fest es „passt wie immer genau“ (Foto: Marko Howorka)

 

Es entstand eine sehr phantasievoll gestaltete Wand (zwei Neigungen – haha) mit fünfhundert Watt Flutlicht und zwei dünnen, alten Matratzen als Aufschlagsminderer. Es gelang uns den puren peruanischen Lebensstiel in einer Boulderwand umzusetzen. Die Wand, tausende von Kilometern entfernt von der KLETTERFABRIK, wurde bestückt mit den einzigartigen Griffen des Grossmeisters „Captain Crux“ (www.crux-klettergriffe.de ). Die Griffserien „Burnout“ und „Justice for all“ erfreuen sich besonderer Beliebtheit.

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„Die Wand“ im letzten Ausbaustadium (Foto: Marko Howorka)

 

Matthias und Moritz, zwei talentierte Alpinisten aus Süddeutschland waren zu Gast im Testzentrum.Obwohl sie erst knapp mehr al zwei Jahrzehnte auf ihren breietn Schultern lasten haben können sie mit erstaunlichen Leistungen aufwarten. Beim Sportklettern im neunten Grad, technisches klettern bis A3 und im Eis bis M5 und WI5. Während ihres Peruaufenthalts sind ihnen zwei Erstbegehungen gelungen (siehe auch „News aus der Cordillera Blanca“ auf www.climbing.de ). Im Anschluss eine Kurzbeschreibung aller Routen in Peru :
Tocllaraju 6032m, NW-Grat, D
San Juan 5843m, NW-Grat, AD+ (z.Z. wesentlich härter)
Piramide 5885m, Erstbegehung in der SW-Wand: "via Marylin", 300m/70-80°
Andavite 5513m, Erstbegehung der S-Wand: "Fight Club",800m/WI4/M5/85°

 

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Matthias und Tobi am Gipfel (Foto: Matthias u. Tobi)

 

Die beiden werden seit November 2005 wegen ihrer aussergewöhnlichen Leistungen von uns  gesponsort. Wahrscheinlich sind sie am 15. März 2006 live in der Kletterfabrik-Köln zu sehen und weihen euch in die Geheimnisse des Drytooling ein.

Trotz aller Ereignisse haben wir nicht daruaf vergessen für euch Produkte zu testen. Bis Ende September wurden noch mehrere Bekleidungsstücke, Rucksäcke und Schuhe auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft.

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Ösi beim Bekleidungstest auf 5500 Metern an einem verschneiten Tag (Foto: Marko H.)

 

Nach vier Monaten waren alle müde und die Rollläden wurden runtergelassen. Wir hoffen euch aufgrund unserer Testsaison nun wesentlich besser beraten zu können und freuen uns natürlich auch auf den nächsten Sommer in grossen Höhen.
Zum Schluss möchten wir uns noch bei den Firmen BOREAL, MILLET und TATONKA für ihre grosszügige Unterstützung bedanken.

ösi


bis zum nächsten Jahr,

euer ÖSI

 

 

 

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