Reiseinformation zu Südamerika allg. und Peru

Kinder vom Dorf „Quisuar“ Teil der Alpamayo Umrundung (Foto: Ösi)
In unserem Kletterladen bekommt ihr gratis Reiseinformationen zu Südamerika. Wir verfügen über 20 Jahre Reiseerfahrung in Südamerika und speziell in Peru. Egal ob ihr als Gruppe oder alleine mit dem Rucksack reisen möchtet kommt mit euren Fragen zu uns. Ihr könnt uns eine e-mail schicken, im Laden anrufen oder einfach selbst vorbeikommen. Im Laden haben wir eine kleine Bibliothek mit Reiseliteratur und Reiseführern als auch Landkarten.

Markt in Huaraz (Foto: Dimitri & Mirco Stadler)
Südamerika ist ein sehr vielfältiger Kontinent. Die Distanzen sind sehr groß und man sollte sich für einen Urlaub nicht zu viel vornehmen. Argentinien und Chile sind wohl die Länder die dem südlichen Europa am ähnlichsten sind. Dann kommt Kolumbien und Venezuela welche aber zur Zeit nicht völlig unbeschränkt bereist werden können. Dies heisst aber nicht, dass man nicht sicher reisen kann. Man sollte nur bestimmte Regionen meiden. Brasilien hebt sich wohl durch Kultur, Klima und Sprache am stärksten vom restlichen Kontinent ab. Die Länder der Hochanden, Ecuador, Peru und Bolivien sind das was viele von uns am stärksten mit Südamerika verbinden. Im Vergleich zum Rest des Kontinents sind es auch die ärmsten Länder.
Natürlich empfiehlt es sich in allen Ländern die wichtigsten Phrasen der Landessprache zu sprechen (Spanisch und in Brasilien Portugiesisch). In Argentinien und Chile kommt man auch mit Englisch durch. In den Ländern der Hochanden wird aber selbst am Flughafen oder in teuren Hotels nur selten englisch gesprochen.
Als hellhäutiger Mensch wird man meistens als „Gringo“ angesprochen was nicht gleichbedeutend ist US-amerikaner zu sein. Es ist auch nicht böse gemeint und kann als „Gringito“ sogar sehr nett gemeint sein. Man sollte sich auch nicht allzu viele Gedanken machen wenn die Leute denken, dass der Rest der Welt nur die englische Sprache spricht und das Europa auf dem Landweg erreichbar ist. Die Vorstellungen vom Rest der Welt hängen natürlich sehr stark von der Schulbildung ab.
Großstädte „können“ auf der ganzen Welt gefährlich sein. Auch Köln hat so seine Ecken. Man sollte sich sowohl auf dem Land als auch in der Stadt mit Bedacht bewegen und sich vorher gut informieren welche Stadtteile nicht so sicher sind. Man kann sich nirgends als einheimischer verkleiden da man durch Sprache und Gestik immer auffällt. Man kann aber vermeiden in der teuersten Gore-Jacke rumzulaufen, teure Uhren und Kameras zu zeigen oder grossen Mengen Bargeld.
Wen man es im Urlaub schon mal eilig hat sollte man Inlandflüge im Reisebudget kalkulieren. Die meisten Länder sind durch Inlandsrouten sehr gut erschlossen. Sonst ist der Reisebus das Mittel der Wahl.
Für Staatsbürger aus den EU-Ländern.gibt es keine Visapflicht. Bei der Einreise muss ein kleines Formular ausgefüllt werden und man erhält damit ein 3-monatiges Touristenvisa. Meistens kann dieses Visa durch eine geringe Gebühr verlängert werden.
In fast allen Ländern wird der Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Es müß also nicht mehr der Euro erst in US-Dollar und dann in die Landeswährung getauscht werden. Die Rechnung im Hotel oder in der Pension kann man oft in Euros begleichen. Dies gilt für fast alle grösseren Beträge.
Über uns :
Ösi hat 1986 zum ersten mal alle südamerikanischen Länder bereist und hat einige Länder in den folgenden Jahren mehrfach wieder bereist. Er hat in Brasilien, Mexiko und Peru gelebt. Ausserdem hat er an der Universität zu Köln Ibero- u. lateinamerikanisch Geschichte im Nebenfach studiert (MA Abschluss). Ösi hat nach seinem Studium drei Jahre in der Cordillera Blanca Peru das Verhalten der Eseltreiber (Transportunternehmer für Trekker und Bergsteiger) als Soziales System erforscht. Immer noch verbringt er mehrere Monate im Jahr in der Cordillera Blanca in Peru.

Ösi (Don Claudio) mit seinem Arbeitsesel „Don Juan“ am Santa Cruz Trek (Foto: Ancelmo Flores)
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